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Freitag28 April 2017

Verstärktes Eigenleben von Jugendlichen

Der Jugendliche entwickelt verstärkt Eigenleben, wobei die Gruppierung eine wichtige Rolle spielt, selbige vermag seinen Bedarf nach Selbstbestätigung

sowie persönlicher Beachtung vorerst am günstigsten zu befriedigen. Genauso vermag das Gemeinschaftserleben in der Gruppe die Leerstelle zu füllen, die aus der Abtrennung von den Angehörigen entspringt.

Der Bedarf nach persönlicher Autonomie führt oftmals zu Auseinandersetzungen mit den Respektspersonen, überwiegend mit den Erziehungsberechtigten und den Pädagogen: Konventionen wie auch Weisungen werden keinesfalls mehr ohne Zögern akzeptiert, stattdessen kritisch geprüft.

Stellenweise werden sie selbst missbilligt, um sich derart gar davon distanzieren wie noch lösen zu können. Sauberkeit, Regelmäßigkeit und äußere Formen in der Gesamtheit werden missbilligt, und dies um so heftiger, je paternalistischer sie geltend gemacht werden ebenso wie je weniger bedeutend Verständnis der Ausgewachsene dem Jugendlichen angedeihen lässt.

Typisch für das Gebaren in der Familie ist die vermehrte affektive Ferne des Jungen zur Mutter wie auch simultan die prosperierende Identifikation mit dem Vater, dem männlichen Ideal, wie auch Gesellen.

Einfühlungsgabe für die Problematik wie noch Bedürfnisse des Jugendlichen werden ebenso vom Lehrer erwartet.

Für den Fall, dass in der Bildungsstätte oder Elternhaus die Einfühlungsgabe für adoleszentes Unabhängigkeits bestreben, dem Bedürfnis nach persönlicher Bestätigung sowie nach Bewährung fehlt, mag es vermöge der daraus in Erscheinung tretenden Enttäuschungen zu Spannungen wie noch zu Substitutreaktionen, wie beispielsweise Prahlen, Renommieren et cetera oder zu Trotzentgegnungen kommen.

Die kritische Mentalität zu den Erziehungsberechtigten wie noch ihren Erziehungsaktionen erlangt bei Jungen ihren Kulminationspunkt um 13.

Die Weiterentwicklung im erkenntnismäßigen Feld ist gekennzeichnet anhand einer Expansion des Selbständigkeitsradius sowie der Interessen wie noch des Wunsches zum Einordnen. Abhängigkeiten, Ursache-Effekt-Verhältnisse verursachen das Interesse.

Im konstruktiven Spiel wird keineswegs mehr alleinig Ähnlichkeit mit der Wirklichkeit, sondern veritabeles Funktionieren angestrebt. Hauptanregung sind Abenteuerlust und Wissensdrang.

Sie werden zum Teil vermöge der Literatur saturiert. Die Fortentwicklung des formalen Denkens gestattet die Ausbildung in abstrakten Fächern unter den gelehrsamen Jugendlichen.

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