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Samstag25 März 2017

Entfaltung und Geschlechtsspezifika bei Jungen und Mädchen

In-Kraft-Treten und Zeitdauer der Vorpubertät sind angesichts der physischen Evolution charakteristisch. Als Vorpubertät bezeichnet man die Periode innert dem ersten Erscheinen der sekundären Geschlechtsspezifika (Behaarung, Stimmbruch und so weiter) und dem ersten Agieren der Geschlechtsteile (erste Menstruation beim Mädchen,  erster Samenerguss beim Jungen).

Mit der geschlechtlichen Abgrenzung erfolgt mehrheitlich ein  abrupt eintretender Fortentwicklungsschub. Die Entfaltung von Jungen und Mädchen entfaltet sich vom vom In-Kraft-Treten des Jugendalters an verschiedenartig.

Im körperlichen Bereich liegt der Kern bei den Jungen in der Dynamik der Muskulatur und der Grobmotorik, bei den Mädchen in der Fettpolsterung (runde Formen) und der Feinmotorik, und die Längen fortentwicklung beginnt bei den Mädchen früher wie bei den Jungen.

Seit dem Zeitpunkt Mitte des vorangegangen Jahrhunderts verläuft die Dynamik der Kinder (bei weitem nicht erst zur Aktivierung der Pubertät, dort aber am auffälligsten fühlbar) beschleunigt ab, sog. Akzelerationsphänomen:

Die Kinder werden unentwegt größer und deren Pubertät setzt früher ein. Die Intensität der Akzeleration steht in einem dichten Aufeinanderbezogensein mit der Besiedlungsform (Stadtkinder entfalten sich deutlich flotter als Nachwuchs in ländlichen Verhältnissen); weniger bedeutend denn vordem ist gegenwärtig die soziale Gesellschaftsschichtzugehörigkeit.

Die Quellenn der Beschleunigung dürften mannigfaltig sein, Vorderhand stehen: Stärkere Aktivierung des Gesamtlebewesens zufolge erhöhter Reizzufuhr in der modernen Industriegesellschaft (Metropolen mit vielfältigen Impressionsmöglichkeiten, Massenmedien et cetera) wie auch gesundheitsunterstützende Wandlungen (bessere Ernährungsweise, bessere Hygiene etc.).

Die Akzeleration ist an erster Stelle ein physisches Phänomen — Intelligenz und Charakter entwickeln sich keineswegs in derselben beschleunigenten Art. Die alleinige Ausnahme ist die akzelerierte Sprachdynamik bei Mädchen der Mittel- und Oberschicht gegen Abschluss der Vorpubertät (eine Erscheinung der weiblichen Kulturpubertät).

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