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Dienstag22 August 2017

Somatische Spannkraft

Zunächst die psychomotorische Leistungsfortentwicklung im Schulalter gewähren das Schreiben. Bedingungen hierfür sind eine genügende Feinmotorik,

die Befähigung zur Perzeption von Gestalt- und Raumbeziehungen und eine bestimmte Reife der Arbeitshaltung, bspw. zur Konzentration oder Ausdauer).

Der Linkshändigkeit tendierenden Kindern, die anhand der rechten Hand das Schreiben lernen mögen, und neuralgeschädigte Kinder haben häufig vermehrt Schwierigkeiten im Schreibunterricht.

Störungen in der motorischen Evolution kommen oft bei lernbehinderten und geistig behinderten Kindern vor. Weiters sind sie kennzeichnend für Kinder mit einer frühkindlichen Hirnschädigung.

In diesem Zusammenhang vor allem ist die Feinbeweglichkeit verzögert, was insbesondere im Schreibunterricht zu Widrigkeiten führt, freilich genauso im Zeichnen und Basteln.

Die Intelligenz leicht hirngeschädigter Kinder ist unversehrt. Als Folgeerscheinung schwerer Hirnschädigung kann genauso die intellektuelle Entwicklung verzögert sein.

Einen ungünstigen Einfluss auf die Schularbeiten hat nicht zuletzt die für Hirngeschädigte charakteristische Raum-Form-Erfassungsbeeinträchtigung:

Zeilen können keineswegs gehalten werden wie auch die Abstände ungleichmäßig usw. sind. Das abermals führt zu einem ungeordneten Erscheinungsbild der Hefte.

Der eigene Körper wie auch die somatische Spannkraft werden in späterer Reifung vom Schulkind bewusst wahrgenommen. Sie erlangen hier ebenso ihre Maßgeblichkeit für das Ansehen ebenso wie die den Rang in der Gruppierung der Gleichaltrigen.

Körperliche Leistung ist fest gekoppelt mit der Entwicklung eines vollwertigen Selbstwertes. In ihrer psychomotorischen Entwicklung prägnant zurückgebliebene Kinder sind demnach häufig ferner in ihrer seelischen, wie bspw. bei Ängsten, Minderwertigkeitsgefühlen und sozialen Entwicklung, wie beispielsweiseRücktritt von der Gruppe, Zaghaftigkeit und so weiter, gefährdet.


Augenfällig für die kognitive Fortentwicklung des Schulkindes ist die Veränderung wesentlicher Aspekte seiner geistigen Haltung, so daß man von einer eigentlichen Strukturveränderung sprechen mag.

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