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Donnerstag30 März 2017

Störungen in der motorischen Dynamik, Reife der Arbeitshaltung

Vorerst die psychomotorische Leistungspotenzierung im Schulalter erlauben das Schreiben. Grundvoraussetzungen zu diesem Zweck sind eine ausreichende Feinmotorik,

die Tauglichkeit zur Rezeption von Anordnungs- und Raumbeziehungen und eine bestimmte Reife der Arbeitshaltung, etwa zur Konzentration oder Beharrlichkeit).

Der Linkshändigkeit präferierenden Kindern, die mittels der rechten Hand das Schreiben lernen mögen, und hirngeschädigte Kinder haben meistens vermehrt Problemsituationen im Schreibunterricht.

Störungen in der motorischen Dynamik kommen häufig bei lerngehandikapten und geistig gehandikapten Kindern vor. Zudem sind sie kennzeichnend für Kinder mit einer frühkindlichen Hirnschädigung.

Hierbei zuallererst ist die Feinbeweglichkeit verspätet, was vornehmlich im Schreibunterricht zu Widrigkeiten führt, gleichwohl ebenso im Malen und Basteln. Die Intelligenz leicht hirngeschädigter Kinder ist funktionsfähig. Als Auswirkung schwerer Hirnschädigung mag ferner die intellektuelle Fortentwicklung retardiert sein.

Einen widrigen Effekt auf die Schularbeiten hat ebenso die für Hirngeschädigte kennzeichnende Raum-Gefüge-Erfassungsstörung: Zeilen mögen beileibe nicht gehalten werden ebenso wie die Abstände ungleichmäßig etc. sind. Das wiederum führt zu einem nicht ordentlichen Erscheinungsbild der Hefte.

Der eigene Körper wie noch die somatische Leistungsfähigkeit werden in späterer Fortentwicklung vom Schulkind bewusst wahrgenommen. Sie erlangen in diesem Zusammenhang ebenso ihre Bedeutung für das Ansehen sowie die den Wert in der Gruppe der Gleichaltrigen.

Körperliche Wirkmächtigkeit ist eng gekoppelt mit der Fortentwicklung eines gesunden Selbstvertrauens. In ihrer psychomotorischen Dynamik deutlich zurückgebliebene Kinder sind somit wieder und wieder auch in ihrer emotionalen, wie beispielsweise bei Ängsten, Inferioritätsgefühlen und zwischenmenschlichen Fortentwicklung, wie z. B.Rücktritt von der Gruppierung, Schüchternheit et cetera, gefährdet.


Markant für die kognitive Reifung des Schulkindes ist die Veränderung wesentlicher Aspekte seiner geistigen Haltung, so daß man von einer eigentlichen Strukturveränderung sprechen kann.

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