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Dienstag22 August 2017

Reifung des Kindes-Vorpubertät beim Schuleintritt

Als Schulkindalter bezeichnet man den Lebensabschnitt inmitten Schuleintritt und Anfang der körperlichen Reife (Vorpubertät).

Man deklariert diese Zeit 'Schulkindalter', weil die Bildungsinstitution nunmehr einen essentiellen Einfluß auf die Reifung des Kindes hat.

Die Familie ist zwar fortwährend von großer Wichtigkeit, übrige wesentliche Fortentwicklung erfüllt sich jedoch im sozialen Umkreis der Schule (sekundärer Integrationsprozess).

Der Pädagoge und die Gruppe der Gleichaltrigen sind hierbei von entscheidender Maßgeblichkeit.

Das Schulkindalter ist gekennzeichnet durch die rapide Degression der für das Kleinkind kennzeichnenden selbstbezogenen Grundhaltung und magischen Weltausdeutung (blauäugiger Wirklichkeitssinn) und dem Konstituieren einer verstärkt sachlichen, realitätsbezogenen und kritischen Haltung zur Umwelt (kritischer Realitätssinn).

Selbige neue Grundhaltung zeigt sich in allen Erlebensbereichen des Benehmens. Bezüglich der physischen Realisierung ist das Schulkindalter eine Phase der Stabilisierung. Die Gewichtssteigerung überflügelt das Längenwachstum, die Körperkraft steigt.

Von besonderer Signifikanz ist die Gehirnreifung, namentlich die bis ins Jugendalter unentwegte Ausbildung von Zellverknüpfungen und die zum ersten Mal zu Anfang des Schulkindalters beobachtbaren Alpha-Wellen, die zerebrale Reifungshergänge erkennen lassen.

Erst auf der Ausgangsebene solcher Entwicklungsverlaufsvorgänge im Hirn sind folgerichtig-abstraktes Denken und Tragfähigkeit im Arbeitsverhalten möglich.

Die psychomotorische Reifung bewirkt insbesondere eine größere Reaktionsgeschwindigkeit und bessere Bewegungskoordinierung.

Zum Anbruch des Schulalters ist der Bewegungswunsch außerordentlich stark, es kann von jüngeren Schulkindern häufig nicht gesteuert werden. Die Bewegungslust, dominiert in den ersten Schuljahren.

Auf der Ebene des kritischen Realismus erhält der Leistungsstandpunkt dann eine ständig größere Relevanz; Wettkampf und sportliche Performanz werden immer wichtiger.

Auch in der Gruppierung erhält die Körperbeherrschung eine ausschlaggebende Rolle für den Stellenwert des einzelnen.

Mit zunehmendem Alter nimmt das spontane Bewegungsdrang schrittweise ab, in Anlehnung mag es nun ferner leichter kontrolliert werden.

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