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Freitag23 Juni 2017

Die ersten Schuljahre-Psychomotorisch

Als Schulkindalter nennt man den Lebensabschnitt zwischen Schuleintritt und Auftakt der somatischen Reife (Präpubertät).

Man nenntdiese Zeit 'Schulkindalter', da die Bildungsanstalt nun einen gravierenden Einfluß auf die Realisierung des Kindes hat.

Der Familienverband ist wohl ebenso von großer Maßgeblichkeit, übrige ausschlaggebende Weiterentwicklung vollzieht sich jedoch im sozialen Bereich der Schule (nachrangiger Einordnungsprozess).

Der Pädagoge und die Gruppierung der Gleichaltrigen sind dabei von ausschlaggebender Relevanz.

Das Schulkindalter ist charakterisiert durch die geschwinde Degression der für das kleine Kind typischen selbstbezogenen Grundhaltung und magischen Weltdeutung (vertrauensseliger Wirklichkeitssinn) und dem Aufbauen einer steigernd sachlichen, realitätsbetreffenden und kritischen Einstellung zur Umwelt (kritischer Realismus).

Ebendiese neue Grundhaltung zeigt sich in allen Erlebenssektoren des Auftretens. Bezüglich der körperlichen Entwicklung ist das Schulkindalter eine Phase der Stabilisierung. Die Gewichtserhöhung überbietet das Längenwachstum, die Muskelkraft steigt.

Von besonderer Bedeutsamkeit ist die Gehirnweiterentwicklung, speziell die bis in die Jugendjahre unablässige Ausbildung von Zellverkettungen und die erstmalig zum Auftakt des Schulkindalters verifizierbaren Alpha-Wellen, die zerebrale Reifungsvorgänge zu verstehen geben.

Erst auf der Grundlage dieser Reifungsvorgänge im Denkorgan sind kohärent-abstraktes Denken und Belastbarkeit im Arbeitshandeln machbar.

Die psychomotorische Reifung bewirkt hauptsächlich eine größere Rückmeldungsgeschwindigkeit und bessere Bewegungskoordination.

Zum Auftakt des Schulalters ist das Bewegungsbedürfnis beträchtlich stark, es kann von jüngeren Schulkindern vielmals nicht dirigiert werden. Die Bewegungspläsier, obwaltet in den ersten Schuljahren.

Auf der Ebene des kritischen Realitätssinn erhält der Leistungsaspekt hinterher eine laufend größere Bedeutsamkeit; Wettkampf und sportliche Leistungsfähigkeit werden laufend wichtiger.

Ebenso in der Gruppierung bekommt die Körperbeherrschung eine wesentliche Rolle für den Stand des einzelnen.

Mit zunehmendem Alter nimmt das intuitive Bewegungsdrang schrittweise ab, entsprechend kann es nun gleichfalls leichter dirigiert werden.

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