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Sonntag26 Februar 2017

Realitätsorientierte und kritische Denkweise im Schulkindalter

Als Schulkindalter tituliert man den Altersabschnitt zwischen Schuleintritt und Anbruch der körperlichen Reife (Vorpubertät). Man deklariertdiese Zeit 'Schulkindalter', infolge dessen die Bildungsanstalt unterdies einen wesentlichen Einfluß auf die Weiterentwicklung des Kindes hat.

Der Familienverband ist wohl weiters von großer Signifikanz, übrige essentielle Entfaltung erfüllt sich jedoch im sozialen Umfeld der Schule (sekundärer Integrationsprozess). Der Pädagoge und die Gruppierung der Gleichaltrigen sind unterdies von gewichtiger Bedeutung.

Das Schulkindalter ist beschrieben durch die eilige Verminderung der für das Kleinkind charakteristischen egozentrischen grundsätzlichen Haltung und magischen Weltauslegung (leichtgläubiger Realitätssinn) und dem Konstituieren einer steigernd sachlichen, realitätsorientierten und kritischen Denkweise zur Umwelt (kritischer Wirklichkeitssinn).

Diese neue Grundhaltung manifestiert sich in allen Erlebensteilbereichen des Handelns. Hinsichtlich der somatischen Entwicklung ist das Schulkindalter eine Phase der Konsolidierung. Die Gewichtssteigerung überrundet das Längenwachstum, die Körperkraft steigt.

Von besonderer Wichtigkeit ist die Gehirnentwicklung, vor allem die bis in die Jugendjahre persistente Ausbildung von Zellverknüpfungen und die erstmals zu Beginn des Schulkindalters beobachtbaren Alpha-Wellen, die zerebrale Reifungshergänge signalisieren.

Erst auf der Vorbedingung dieser Reifungsvorgänge im Gehirn sind logisch-abstraktes Denken und Strapazierfähigkeit im Arbeitshandeln möglich.

Die psychomotorische Entfaltung bewirkt vorrangig eine passendere Erwiderungsgeschwindigkeit und bessere Bewegungsabstimmung. Zum Auftakt des Schulalters ist der Bewegungsbedarf immens stark, es mag von jüngeren Schulkindern vielmals nicht in den Griff bekommen werden.

Die Bewegungslust, dominiert in den ersten Schuljahren. Auf der Stufe des kritischen Realitätssinn erhält der Leistungsstandpunkt anschließend eine immer größere Relevanz;

Wettkampf und sportliche Performanz werden laufend wichtiger. Gleichfalls in der Gruppe erhält die Körperbeherrschung eine essentielle Rolle für den Status des einzelnen. Mit zunehmendem Alter nimmt das ungeplante Bewegungsbedürfnis sukzessiv ab, in Anlehnung mag es nun gleichfalls leichter kontrolliert werden.

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