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Samstag29 April 2017

Loyalität und Scharfsinnigkeit bei der Partnerwahl

Die grosse Mehrheit der Adoleszenten befürwortet voreheliche Sexualkontakte, aber einzig dann, wenn Liebe damit gepaart ist. Liebe ebenso wie Treue

sind die gewichtigen Konditionen, die Adoleszenten für ihre Beziehungen benennen und nach denen sie ihren Sozius wählen möchten. Weitere Prämissen für die Partnerwahl der Mädchen sind Vernunft, gutes Selbstbewusstsein und beruflicher Erfolg des Freundes.

Jungen erhoffen von ihrer Partnerin neben Zärtlichkeit und Loyalität zunächst gutes Aussehen, Selbständigkeit, gleichfalls gute Scharfsinnigkeit wie die eigene sowie gleiche Körpergröße.

Der ideale Partner moderner Jugendlicher besitzt partiell noch die Züge hergebrachter Rollenbilder; selektiv werden von ihm jedoch auch Eigenschaften erwartet, welche eine einvernehmliche Beziehung erreichbar machen.

Heranwachsende sind dieser Tage in sexuellen Relevanzen sicher richtiger aufgeklärt denn je zuvor, freilich nach ihrer eigenen Sichtweise keinesfalls ausreichend.. Dessen ungeachtet ist es überraschend, daß ein verhältnismäßig großer Bestandteil bisherig nicht einmal obligate Basiskenntnisse besitzen.

In erster Linie spüren sie mit weiterschreitendem Lebensalter, daß Sachwissen bei weitem nicht für die Lösung der Aufgaben, die sie im Feld der heterosexuellen Kontakte erwarten, ausreicht. Die Aussagen, die sie von den Eltern erhalten haben, decken relevante Bereiche wünschenswerter und benötigter Angaben beileibe nicht ab.

Gewichtige Bereiche, wie etwa die emotionalen Aspekte der Sexualität, Fragen der Kontrazeption, der Selbstbefriedigung et cetera kommen in der Klärung auf der Hand liegend zu kurz, gleichwohl sie in der Interessenpositionierung des Adoleszenten deutlich oben stehen.

Eine reale Sexualpädagogik auf dieser Ebene darf keineswegs ausschließlich Sachinformationen übermitteln, mithin sollten diese schon am Anfang der Vorpubertät existent sein.

Vielmehr soll auch auf die moralischen und die gefühlsmäßigen Aspekte der Geschlechtlichkeit, der auf diese Weise gepaarten Verantwortung gegenüber dem Partner, der affektive Beziehung zu ihm sowie der möglichen Auswirkungen dieser Beziehung hingewiesen werden.

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