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Dienstag28 Februar 2017

Adoleszenz und Interaktion

Die Interaktion zu den Gleichaltrigen, zur so genannten 'peer-group', hat in der Adoleszenz eine unvergleichlich besondere Geltung.

Sie ist eine bedeutsame Stütze im Ablösungsgeschehnis — was die Eltern an Halt und Geborgenheit in in junge Jahren übermittelten, das wird nunmehrig partiell mittels der Gruppe der Gleichaltrigen sichergestellt.

Die Annäherung mit der Altersgruppe ist ferner essenziell für die Kräftigung des des Eigenwertes, die Selbstprofilierung generell, welche wir als komplexen Prozess begreifen können.

Die Gruppenannäherung ebnet den Weg bei der Orientierung in der Welt der Erwachsenen, insofern, in der Protektion der Gruppe setzt sich der Jugendliche mit Moralvorstellungen und Ethik der Erwachsenenwelt auseinander und entwickelt erstmals eigene Wertentwürfe und Lebensgestaltungspläne. Insbesondere zentral ist der Gruppenkontakt außerdem im Rahmen mit den ersten Kontakten zum anderen Geschlecht.

Besonders viele Adoleszente (die Mehrzahl) sind organisierten Grossgruppen angegliedert, größtenteils in Sporteinrichtungen. Als Hauptveranlassung bei allen Gruppen ist die Kommunikation zu den Gleichaltrigen (peers) für den Beitritt zu deklarieren; man möchte dabeisein, das Wir-Gefühl ist wesentlich, die objektiven oder inmateriellen Ziele des Personenkreises sind weniger wichtig. Benachbart den Grossgruppierungen gibt es darüber hinaus etliche Klubs, bei denen hauptsächlich das gemeinsame Interesse verbindet.

Am persönlichsten ist Beziehung in den kleinen Cliquen, bei denen Zuneigung und Sympathie Hauptgegenstand sind.

Es gibt jedoch auch eine größere Vielheit von Jugendlichen, die sich keiner Institution anschliesst; dazu zählen Jugendliche mit einer gestörten sozialen Beziehungsfähigkeit wegen defizitärer Erziehung, aber außerdem akzelerierte Adoleszente, welche sich früh heterosexuell binden, welche mit Sonderbelangen und so weiter.

Eine atypische Prägung der adoleszenten Gesellung sind die gesellschaftsschädlichen, stramm organisierten Banden, die ihre Teilnehmer straff an sich binden und nebst Schutz in erster Linie auch persönlichen Status weitergeben.

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