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Samstag25 März 2017

Erziehungsformgebung und Lernmotivation

Reize entstehen im Spannungsfeld von Wünschen. Sie steuern humanes Handeln auf einen fixierten Soll-Zustand hin. Es gibt unabhängige und heteronome Motivierung. Heteronom, fremdgesteuert sind die mehrheitlichen Lernmotivationen im Aufeinanderbezogensein mit der Sozialisierung des Vorschulkindes und des adepten Schulkindes.

Das Kind muss sich ja an Maßstab angleichen, deren Sinn es noch keineswegs begreifen mag.

Es lernt — vermittels der Identifikation mit den Erziehungsberechtigten — das zu tun, was mit Liebesnutzen belohnt und das zu ignorieren, welches mit Liebesdefizit diszipliniert wird. Allmählich werden diese Werte internalisiert, d. h. in das eigene Wertgebilde aufgenommen.

Mittel- und Oberschichtkinder besitzen mehrheitlich eine überlegenere Leistungsmotivation als Unterschichtkinder.

Die Veranlassungen liegen in einer stärker auf die Wünsche des Kindes eingehenden Erziehungsformgebung, als weiters in der methodischen Vermittlung von Erfolgserfahrung vermöge der Verstärkung und in den augenfälligeren Meritenserwartungen der Mittel- und Oberschichteltern.

Die geringere Leistungsmotivation der Unterschichtkinder führt mehrheitlich von Schulbeginn an zu schlechteren Leistungen und damit zur negativen Beeinflussung des Selbstwertgefühls.

Kinder lernen bekanntlich weder fürs Leben noch für sich selbst. Ihre Leistungsmotivation ist auch in den ersten Schuljahren äußerst auffällig außengesteuert, zunächst vermittels der Identifikation mit dem elterlichen Idol und Anspruchslevel, freilich darüber hinaus zufolge der Identifizierung mit den Ansprüchen des Pädagogen und den Richtlinien der Gruppierung.

Im Laufe des Schulkindalters werden die Leistungsmotivierungen verstärkt autarker von affektiven Anhänglichkeiten an Menschen. Die Anteilnahme am am Gegenstand per se selbst als größte unabhängige Leistungsmotivation bekommt eine unaufhörlich größere Geltung.

Gute Noten (in der Regel ein Leistungszweck, welches von ambitionierten Erziehungsberechtigte übernommen und interiorisiert wurde, sowie der Vorteilswert deutlicher Leistungen auf dem Kurs zur Realisierung eines subjektiven Zieles, sind sonstige autonome Motivationen.

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