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Samstag21 Januar 2017

Leistungsmotivation und Selbstsicherheitsgefühl

Stimuli entstehen im Spannungsfeld von Bedürfnissen. Sie steuern menschliches Handeln auf einen bezweckten Soll-Zustand hin. Es gibt selbstbestimmte und heteronome Motivation.

Heteronom, anonymgesteuert sind die meisten Lernmotivationen im Rahmen mit der Sozialisierung des Vorschulkindes und des jüngeren Schulkindes. Das Kind muss sich ja an Richtlinien adaptieren, deren Sinn es noch nicht erfassen kann.

Es lernt — vermittels der Identifizierung mit den Erziehungsberechtigten — das zu praktizieren, welches mit Liebesvorzug belohnt und das sein zu lassen, welches mit Liebesentzug diszipliniert wird. Mit der Zeit werden diese Werte internalisiert, das heißt:

in das eigene Wertordnungsprinzip aufgenommen.

Mittel- und Oberschichtkinder bieten im Regelfall eine richtigere Leistungsmotivation wie Unterschichtkinder. Die Quellen liegen in einer stärker auf die Wünsche des Kindes reagierenden Erziehungsfasson, als im Übrigen in der methodischen Vermittlung von Erfolgserlebnissen anhand der Stärkung und in den eindeutigeren Meritenserwartungen der Mittel- und Oberschichteltern.

Die schwächere Leistungsmotivierung der Unterschichtkinder führt meistens von Einschulung an zu unterlegenen Leistungen und damit zur Interferenz des Selbstsicherheitgefühls.

Kinder lernen nämlich weder für das Leben noch für sich selbst. Ihre Leistungsmotivierung ist auch in den ersten Schuljahren überaus intensiv außengesteuert, zuallererst anhand der Identifizierung mit dem elterlichen Vorbild und Anspruchslevel, freilich darüber hinaus zufolge der Identifikation mit den Erfordernissen des Lehrers und den Standards der Organisation.

Während des Schulkindalters werden die Leistungsmotivierungen vermehrt autarker von emotionalen Bindungen an Menschen. Die Haltung zum am Gegenstand an sich selbst als größte autonome Leistungsmotivation bekommt eine konstant größere Relevanz.

Gute Noten (zumeist ein Leistungsziel, das von ehrgeizigen Erziehungsberechtigte übernommen und verinnerlicht wurde, wie auch der Nutzenswert fassbarer Leistungen auf dem Weg zur Erreichung eines subjektiven Zieles, sind weitere autonome Motivationen.

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