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Dienstag17 Oktober 2017

Lernen-Modellarten und Rezeption von Systemen

Rezeption von Systemen

Eine Erscheinung, ein Objekt, ist keinesfalls per se ein System, statt dessen das, welches wir als System bezeichnen, und das, welches wir als Teil prüfen, hängt von unserer Kognition ab.

Gemäß der Wahrnehmung, die infolge Erfahrungen, Interessen, Schwierigkeiten mitbestimmt wird, stellen sich für diverse Menschen Systeme wechselvoll dar.

Limitierungen eines Systems

Die Limitierungen eines Systems vis-à-vis seiner Umwelt sind keinesfalls etwas Gegebenes, stattdessen müssen sie geistig konstruiert werden.

Systemdifferentiationen sind verhältnismäßig einfach bei klar bemerkbaren physischen Begrenzungen, fordernd hingegen, bei mentalen Konstrukten.

Wo beginnt bzw. endet das System Verwandtschaft? Gehören bspw. die Hausdame, die Hausdame dazu oder keinesfalls?

Systemisches Hinterfragen

Zum systemischen Denken gehört die Einbeziehung von
...analytischem Denken.
Das zu konkretisierende Objekt wird in Bestandteile zergliedert, erklärt und wiederum zu einem Ganzen zusammengetragen gefügt.

...und synthetischem Denken
Das zu vermittelnde Objekt wird in einem passenderen Kontext betrachtet. Von dieser Blickrichtung aus wird die Rolle des Einzelteils in der Gesamtheit gezeigt.

Ziele von Modellen

Modelle müssen Anliegen in eine andere Darstellungsform übersetzen und zwar so,

dass sie übersichtlicher und leichter nutzbar werden,

dass die bedeutenden Eigenheiten der Problemlage weiterbestehen. Das Gefüge soll dem Original unter Hinblick von Aufgaben, Konsistenzen oder Verhalten vergleichbar sein.
 
Modellarten

Körperliche Modelle sind z. B. Flugzeugmodelle zur Kalibration des Luftwiderstands. Mit materiellen Modellen können Experimente durchgeführt werden.

Sprachlich-bedeutungsmäßige Modelle wie bspw. Schilderungsmodelle, unter Zuhilfenahme dessen reale Objekte deskriptiv erfasst werden müssen. Vorhersagemodelle, mit deren Hilfe die Reaktionen alternativer Voraussetzungen getestet werden (Simulation).
 
Aktionen bei der Modellentstehung

Entdecken der zentralen Merkmale, der wichtigsten Informationen eines Kontextes;

Systematisieren und Gliedern der Spezialitäten.

Abstraktion der Merkmale.

Nachforschung nach einem passenden Schema.

Übermittlung der Merkmale des Modells auf den Fall.

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