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Samstag25 März 2017

Systematisch Denken und Lernen

Die Bezeichnung System ist nunmehr vielmals im Zwiegespräch: ob als Verkehrswesenssystem, Ökonomiessystem, Informationssystem, Nervensystem, Verdauungssystem.

Mit Hilfe der Systemtheorie läßt sich die Realität als ein eingebettetes Ganzes, dessen Merkmale nicht länger auf einzelne Teile geschrumpft werden können, verstehen.

Ein System ist eine Gesamtheit, ein Ganzes, bestehend aus Einzelbestandteilen.

Derbei sind die Charakteristika eines Systems mehr denn die Gesamtmenge seiner Eigenschaftenen.

Exempel: Das Betriebsklima in einer Institution ist mehr und etwas anderes als die Gesamtmenge der Attribute der einzelnen Arbeitskräfte.

Das, was jeweilig als System untersucht wird, ist von der Betrachtungsweise des Betrachters dependent. Subsysteme können sowohl in Bezug auf ihre Teile Ganzheiten und in einem Atemzug auch Teile in Verknüpfung auf größere Gesamtheiten sein.

Bspw.:

Zellen prägen Gewebe und Körperteile.

Organe formen z. B. das Verdauungs- oder Respirationssystem.

Die Körpersysteme bilden einen Menschen.

Der Mensch lebt in einer Verwandtschaft.

Die Verwandtschaft wohnt in einer Gemeinde.

Subsysteme, welche gleichzeitig Teile als ebenfalls Gesamtheiten sind, werden Holone (als 'ganzes Seiendes') genannt. In vollwertigen Systemen sind:

die inkludierende Neigung als Konstituens einer größeren Vollständigkeit und die Tendenz zur Selbstbehauptung und Absicherung der Autonomie des Subsystems
im Equilibrium.

Systeme sind nicht immobil, sondern ändern sie sich im Laufe der Zeit. Selbige Änderungen haben ihre Anstöße in den Relationen der einzelnen Elemente innerhalb des Systems.

Wegen der Kombinationen der Teile wirken sie aufeinander ein und steuern sich mutuell, sowie lediglich eines sich ändert.

Ein System ist demzufolge eine Entität, dessen Teile bzw. Elemente miteinander verknüpft sind und aufeinander agieren.

Das Handeln eines Systems ist mithin geprägt zufolge des Zusammenwirkens aller seiner Teile.

Ein bislang isoliertes Element kann vermöge Verknüpfungen anhand anderer Systemelementen zum Baustein eines Systems werden.

Gleichfalls kann ein Bestandteil aus einem System entfallen, für den Fall, dass es innert des Ganzen keine Funktionalität mehr besitzt.

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