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Dienstag28 Februar 2017

Handlungsweisen und Grundlegende Phasen

Die Dynamik der Persönlichkeit ist ein inkludierender Prozess, sprich: die daran eingebundenen Faktoren stehen in enger mutualer Interaktion.

Im einzelnen Dasein vermögen die verschiedenen Aspekte jedoch eine unterschiedlich bedeutsame Bedeutsamkeit haben:
 
Anlage (Gene)

Sozio - kulturelle Kriterien (Einwirkung der Familie, der weiteren Umwelt
und des Kulturkreises auf das Subjekt)

Selbststeuernde Tendenzen - Innerseelische, dynamische Faktoren, verborgene dynamische Abläufe

Bei der mitwirkenden oder operativen Programmierung ist das Subjekt engagiert. Es führt Erreichen (Belohnung) bzw. Misserfolg (Fehlen der Belohnung oder Strafmaßnahme) selbst herbei. Selbige Lernform mag in der Praxis in allen Lebensbereichen (kognitiv, gefühlsmäßig und zwischenmenschlich) angewendet werden.

Demnach ihre essentielle Relevanz für die gesamte Pädagogik. Die besten Lernerfolge können vermöge intermittierender, durchgehender Untermauerung und vermittels möglichst klarer Vorstellungen über die erstrebenswerten Handlungsweisen erzielt werden.

Das Erlernen mittels Selbsterkenntnis ist eine Verstandesleistung und beruht auf dem Verstehen von Zusammenhängen innert den verschiedenen Faktoren einer Gegebenheit. Ehedem erlernte Problematiklösungen vermögen ohne vorheriges Erproben auf korrespondierende Situatipnen angewendet werden.

Emotionale und zwischenmenschliche Verhaltensweisen werden zunächst vermittels Nachbildung und Identifizierung mit einer Modellperson gelernt. Die Prototypperson hat Leitbildcharakter und legt nahe, ihre Handlungsweisen, Geisteshaltungen, Haltungen etc. nachzuahmen. Bedingung zu diesem Zweck  ist eine positive Beziehung zum Modell. Geradlinige Nachahmung ist personenunabhängig und erfolgt an erster Stelle mehrfach in den ersten Lebensjahren .

Die ambitionierteren Anordnungen des Lernens sind einzig dem Menschen spezifisch. Im maßgeblichen sind dieses: Das Begriffe-Aneignen, das Vorschriften-Lernen und das Lernen mittels Selbsterkenntnis.

DerMensch als Persönlichkeit ist indes keineswegs alleinig ein Produkt von Disposition und Umwelt. In Anlehnung an Vitalstärke und Interessenrichtung vermag er seiner Entwicklung durch Selbststeuerung Veranlassungen zu geben.

Die Größenordnung der selbststeuernden Geneigtheiten ist über die Vitalität und Interesseneinschlag hinaus außerdem von der Erziehung abhängig. Eine anspornende, zur Eigenständigkeit aktivierende, nicht beengende Erziehung kann dabei eine elementare positive Auswirkung haben.

Das Kooperation der unterschiedlichen Determinanten ist eine wichtige Bedingung und zugleich ein Spezifikum jedes Dynamiksvorgangs. Besonders merklich wird dies im Zusammenspiel von Reifung und Lernen:

In den gewichtigen Zeiträumen sind vermöge festgelegter Reifungshergänge ideale Lernbedingungen vorgegeben. In diesen Entwicklungsabschnitten lassen sich gewisse Handlungsweisen deswegen besonders einfach erlernen.

Für den Fall, dass es an Motiven während dieser grundlegenden Phasen ermangelt, so ist ein ' Nachholen ' darauffolgend keineswegs undurchführbar, nichtsdestotrotz schon erschwert. Den Boden gutmachen bei verpassten Lernvorgänge ist umso bequemer, je früher Gelegenheit dazu existiert.

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