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Dienstag17 Oktober 2017

Kriterien in der Entfaltung der Persönlichkeit

Die Entfaltung der Persönlichkeit ist ein eingliedernder Vorgang, das bedeutet: die daran beteiligten Aspekte stehen in enger reziproker Interaktion. Im einzelnen Leben vermögen die wechselvollen Kriterien jedoch eine unterschiedlich bedeutsame Geltung haben:
 
Disposition (Gene)

Sozio - kulturelle Kriterien (Einwirkung der Angehörigen, der weiteren sozialen Peripherie und des Kulturkreises auf das Individuum)

Selbstlenkende Neigungen - Innerseelische, dynamische Faktoren, verborgene dynamische Prozesse

Bei der instrumentalen oder operativen Programmierung ist das Individuum rege. Es führt Erfolg (Belohnung) bzw. Fehlschlag (Fehlen der Belohnung oder Sanktionierung) eigenhändig herbei.

Ebendiese Lernform darf praktisch in allen Lebensbereichen (kognitiv, affektiv und zwischenmenschlich) angewendet werden. Demnach ihre schwerwiegende Bedeutung für die gesamte Erziehungswissenschaft.

Die besten Lernerfolge vermögen anhand abwechselnder, schlüssiger Untermauerung und durch möglichst klarer Anschauungen über die erwünschten Handlungsweisen erzielt werden.

Das Erlernen anhand von Einsicht ist eine Denkfähigkeitsleistungsfähigkeit und beruht auf dem Verstehen von Zusammenhängen zwischen den verschiedenen Kriterien einer Begebenheit.

Einmal erlernte Problemlösungen können ohne vorheriges Testen auf entsprechende Situatipnen angewendet werden.

Emotionale und soziale Verhaltensweisen werden an erster Stelle vermöge Nachahmung und Identifizierung mit einer Modellperson gelernt.

Die Musterperson hat Vorbildcharakter und animiert, ihre Handlungsweisen, Mentalitäten, Haltungen et cetera nachzuahmen.

Bedingung zu diesem Zweck  ist eine positive Beziehung zum Modell. Einfache Nachahmung ist personenunabhängig und geschieht zuallererst zumeist in den ersten Lebensjahren .

Die ambitionierteren Anordnungen des Lernens sind lediglich dem Menschen eigen. Im maßgeblichen sind das: Das Begriffe-Lernen, das Richtlinien-Lernen und das Lernen anhand Einsicht.

Der Mensch als Persönlichkeit ist indes nicht ausschließlich ein Ergebnis von Anlage und sozialer Umgebung. Zufolge Vitalstärke und Interessenneigung vermag er seiner Entwicklung durch Selbststeuerung Impulse zu geben.

Die Größenordnung der selbststeuernden Neigungen ist über die Lebenskraft und Interessenneigung hinaus obendrein von der Erziehung dependent.

Eine ermutigende, zur Autarkie anregende, nicht einengende Erziehung mag dabei eine entscheidende positive Nachwirkung haben.

Das Kooperation der divergenten Determinanten ist eine wichtige Grundlage und zugleich ein Spezifikum jedes Entfaltungsvorgangs.

Besonders prägnant wird dieses im Zusammenspiel von Reifung und Aneignen:

In den ausschlaggebenden Phasen sind vermittels bestimmter Reifungsvorgänge ideale Lernbedingungen vorgegeben.

In diesen Entwicklungsabschnittn lassen sich festgelegte Handlungsweisen deswegen besonders simpel erlernen.

Für den Fall, dass es an Motiven während dieser grundlegenden Phasen ermangelt, so ist ein ' Aufarbeiten ' später bei weitem nicht ausgeschlossen, jedoch schon beeinträchtigt.

Den Anschluss finden an versäumten Lernvorgänge ist desto leichter, je früher die Möglichkeit dafür besteht.

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