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Freitag28 April 2017

Kulturelle Faktoren und Gene

Die Evolution der Persönlichkeit ist ein einbeziehender Prozess, daraus ergibt sich: die daran eingebundenen Faktoren stehen in enger reziproker Verbindung. Im einzelnen Leben können die unterschiedlichen Faktoren gleichwohl eine unterschiedlich große Maßgeblichkeit haben:
 
Disposition (Gene)

Sozio - kulturelle Faktoren (Einwirkung der Angehörigen, der weiteren sozialen Nachbarschaft
und des Kulturkreises auf das Einzelwesen)

Selbstlenkende Neigungen - Innerseelische, lebhafte Aspekte, unterschwellige dynamische Abläufe

Bei der instrumentellen oder operativen Konditionierung ist das Individuum in Bewegung. Es führt Erfolg (Belohnung) bzw. Rückschlag (Unterbleiben der Belohnung oder Bestrafung) selbst herbei.

Selbige Lernform darf in praxi in allen Lebensbereichen (erkenntnismäßig, affektiv und zwischenmenschlich) angewendet werden. Deswegen ihre essentielle Geltung für die gesamte Erziehungswissenschaft.

Die besten Lerngewinne vermögen anhand intermittierender, durchgängiger Untermauerung und vermittels möglichst klarer Vorstellungen über die begrüßenswerten Handlungsweisen erzielt werden.

Das Lernen mithilfe von Einsicht ist eine Verstandeserrungenschaft und beruht auf dem Begreifen von Wechselbeziehung innert den verschiedenen Aspekten einer Situation.

Einmal erlernte Problematiklösungen können ohne vorausgehendes Probieren auf ähnliche Situatipnen angewendet werden.

Emotionale und soziale Verhaltensweisen werden überwiegend vermittels Nachahmung und Identifizierung mit einer Modellperson gelernt.

Die Prototypperson hat Idolcharakter und animiert, ihre Handlungsweisen, Einstellungen, Haltungen und so weiter nachzuahmen.

Grundvoraussetzung dafür  ist eine positive Interaktion zum Modell. Simpele Nachbildung ist personenunabhängig und ereignet sich überwiegend meistens in den ersten Lebensjahren .

Die fordernderen Gestalten des Lernens sind bloß dem Menschen charakteristisch. Im gravierenden sind dieses: Das Begriffe-Aneignen, das Richtlinien-Lernen und das Lernen vermittels Selbsterkenntnis.

Das Individuum als Persönlichkeit ist freilich nicht lediglich ein Ergebnis von Prädisposition und sozialer Umgebung.

In Anlehnung an Vitalstärke und Interessenneigung vermag er seiner Evolution durch Selbstoptimierung Anreize zu geben.

Die Stärke der selbststeuernden Geneigtheiten ist über die Vitalität und Interessentendenz hinaus weiters von der Erziehung abhängig.

Eine anspornende, zur Eigenständigkeit aktivierende, nicht einengende Erziehung mag dabei eine maßgebliche positive Wirkung haben.

Das Kooperation der verschiedenartigen Bestimmungsfaktoren ist eine wichtige Voraussetzung und zugleich ein Kennzeichen jedes Fortentwicklungsvorgangs. Besonders ausgeprägt wird das im Zusammenwirken von Reifung und Erlernen:

In den maßgeblichen Zeitspannen sind mittels eindeutiger Reifungsvorkommnisse vollkommene Lernbedingungen vorhanden. In diesen Entwicklungsstufen lassen sich eindeutige Handlungsweisen deswegen besonders einfach erlernen.

Sowie es an Motiven während dieser elementaren Phasen fehlt, so ist ein ' Nachholen ' hernach keinesfalls unmöglich, aber schon erschwert. Den Anschluss finden an verpassten Lernvorgänge ist desto einfacher, je früher Gelegenheit zu diesem Zweck besteht.

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