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Freitag24 November 2017

Scharfsinnigkeit und Innovationskraft

Scharfsinnigkeit kann man definieren als die Tauglichkeit, Probleme zu bewältigen, dadurch, dass in einer neuen Sachlage Beziehungen erfaßt und Bedeutsamkeitszusammenhänge geformt werden.

Als potentielle Intelligenz wird die genuine intellektuelle Entfaltbarkeit festgesetzt. Sie ist nicht direkt augenfällig, sondern lediglich über die aktualisierte Intelligenz, das heißt die handfesten Intelligenzleistungen, die etwa mit Hilfe von Intelligenztests ermittelt werden können.

Erhebungen über die Realisierung der intellektuellen Wirkmächtigkeit beweisen, daß Leistungsprogression bis zum Lebensalter von 12 Jahren am größten ist; die Periode in dem das Kind bedeutend seine Leistungsfähigkeit konstituiert.

Der Intelligenzquotient gibt an, wie die Intelligenzleistungen einer Person komparativ mit seiner Lebensaltersgruppe sind.

Im Schullebensalter ist der Intelligenzquotient einigermaßen belastbar und damit ein vergleichsweise zuverlässiger Gradmesser für die Denkfähigkeit eines Menschen; Intelligenzquotient-Abweichungen im Laufe eines Lebens sind aber ständig möglich.

Ein besonderes Territorium der Intelligenzforschung ist die Kreativität. Darunter ist indes zu erfassen: idiosynkratisches, fantasievolles, ungleichartiges Denken, das zu Auflösungen extern der traditionellen Denkbahnen präferiert.

Etliche Erfassungen bestätigen eine Minderung der Kreativität mit Anfang des Schullebensalters und implizieren regen an, daß die herkömmliche Schulsituation wenigstens zum Teil dafür verantwortlich ist, vorrangig anhand die tendenziöse Förderung vereinbaren Denkens und den starken Konformitätsdruck.

Für die Ausrichtung der Innovationskraft mußten gesondert Tests entwworfen werden; die herkömmlichen sind allein auf die Untersuchung passgenauen Denkens ausgerichtet.

Es resultiert daraus eine Problemstellung aller Messmethoden der Denkfähigkeit: Jedes ermittelt selbige Aspekte, für welche es speziell geschaffen wurde.

Zwischen Intelligenzquotient und Schulperformanz existiert eine Relation, hingegen keinesfalls ein äußerst enger. Gleichfalls entscheidend für die Schulleistung sind die Stützfunktionen, vornehmlich die Motivation und die Arbeitsattitüde.

Als Begabung wird das Zusammenspiel von aktualisierter, testmäßig erfassbarer Intelligenz mit den Stützfunktionen bestimmt. Sie ist die unabhängige, fortwährend verfügbare Tauglichkeit, sich mit Problemen auseinanderzusetzen. Im Zuge den Stützfunktionen differenziert man:

Stützfunktionen
 
erkenntnismäßige
(Rezeption und Erinnerung)
 
personale
 
Motivationen (eigenständige und heteronome)

Arbeitsgesinnung (Konzentrationsfähigkeit, Durchhaltevermögen usw.)

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