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Freitag24 November 2017

Betragen des Kleinkindes

Spiel und spielerisches Wirken ist bezeichnendes Betragen des Kleinkindes. Es lernt folglich, sich in seiner Umgebung zurechtzufinden, mit Substanzen und Gegenständen umzugehen, eigene Denkweiseen werkleistend zu effektuieren und persönlich Erlebtes umzuwandeln.

Zu Anfang ist das Spiel völlig zweckfrei, sukzessiv werden hingegen immerzu deutlicher bestimmte Ziele angezielt. Gleichfalls die temporale Kontroverse mit einem Spielfinitum nimmt mit zunehmendem Alter zu.

Wissensdurst und Funktionslust sind die anregenden Kräfte des kindhaften Spiels. Markant ist unterdies vor allem zu Anfang der rasche Wandel von Gespanntheit und Lösung.

Das Spiel verbringt das Kind in eine prägnante Auseinandersetzung mit den Wirklichkeiten der Umgebung.

Zuallererst adaptiert es die Dinge an seinen Bedürfnissen und Wünschen an (Angleichung), hinterher erwacht die Neugierde an den Dingen, wie sie gegenständlich sind, und sie werden eingefüg (Anpassung).

Funktionalitäts- und Untersuchungsspiele sind im ersten Altersjahr substanz-undeutlich, vom 2. Altersjahr an substanz-präzise.

Die Dinge werden nachgerade auf ihre wirklichen Eigenheiten hin exploriert. Fortwährend steht freilich das Tun im Vordergrund.

Werkschaffendes Spiel: Erst auf dieser Ebene steht das "Machwerk", das Erzeugnis in den Fokus des Interesses.

Nun wird das Produkt  signifiziert und bewußt wohl überlegt, das Konzept wird zum Abschluss geführt, und das Ziel ist als Implementierung des Planes zu ersehen.

Der Austausch von Tension und Lösung wird langsamer, Beachtung, Beharrlichkeit und Fokussierung nehmen zu.

Bedingung für die Verwirklichung des werkleistenden Spiels ist brauchbares Spielmaterial, Platz und Ruhe zum Spielen und die Wertschätzung des Erwachsenen.

Die unüberlegte Betriebsamkeit des Kindes sollte weder mittels widriger Kritik noch vermöge importunen Materials limitiert werden.

Rollen- oder Wunschvorstellungsspiel: Hier reproduziert das Kind Erlebtes mithilfe separat gestalteter, symbolische Präsentation (markant für das Alter von 2 -4 Jahren).

Jegliche Objekte mögen jegliches abbilden; über ihren Sinngehalt im Spiel entscheidet die Einbildungskraft und der Erfindungsreichtum des Kindes.

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