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Freitag28 April 2017

Emotionale und Soziale Verhaltensweisen

Die Entwicklungspsychologie wendet ausgewählte Methoden an, um zu ihren Forschungsresultaten zu kommen. Elementar ist unterdies, dass anhand geeigneter Inanspruchnahme höchstmögliche Unbefangenheit erzielt wird.

Eine wesentliche Routine ist die Verhaltensbeobachtung in der naturgemäßen Sachlage;

sinnvolle Resultate ergeben sich hier jedoch allein, wenn die zu erfassenden Verhaltensweisen bewusst und geordnet wahrgenommen, wennmöglich ferner protokolliert werden.

Die Verhaltensobservation erstreckt sich im Normalfall auf eine begrenzte Zeitspanne. Spezialfälle sind die Dauerbeobachtung und das Urne Sampling (Urnenmodell, Zufallstichprobe).

Vor allem emotionale und soziale Verhaltensweisen ebenso wie Spiel- und Betätigungsformen werden mit dieser Routine erkannt.

Die Verhaltensbeobachtung bei kontrollierten Bedingungen setzt eine Versuchs- und eine gleichartige Kontrollgruppe voraus.

Erst auf Grund des Vergleichs der beiden Gruppen mag beobachtet werden, welche Folgen unter Einsatz von der kontrollierten Prämissen zustandegekommen sind.

Versuche in der Entwicklungspsychologie sind vornehmlich die Leistungs- und Prüfprobeläufe, auf Grund derer mengenmäßig verständliche Leistungen bestimmt werden sollen.

Immer wieder werden sie durch ein Erforschungsgepräch ergänzt, um näheren Zugang in die Anreize des Handelns zu erlangen.

Eine zusätzliche Gelegenheit, zu entwicklungspsychologisch relevanten Ergebnissen zu gelangen, ist die Untersuchung objektiver Gebilde und die Fragebogenfunktion.

Zur Untersuchung von Veränderungen in der Zeit wird die Querschnittroutine (ritische Auseinandersetzung und Vergleich von verschiedenen Altersgruppen) und die Längsschnittprozedur (Erhebung von Einzelindividuen über längere Zeitdauer) oder gleichfalls eine Zusammenstellung der beiden Prozeduren angewendet.

Die maßgeblichen Merkmale der Entwicklungsverläufe sind die Distinktion (Verbesserung von Funktionen), die Zusammenführung  (Beziehungszusammenhänge formen), Zentrierung (steigernd zentrale Regelung des Verhaltens und Reduktion des anhand von Koinzidenz bewirkten Reagierens), Formwerdung von Strukturen in allen psychischen Bereichen wie noch Verfestigen von Angewohnheiten, Eigenschaften, Grundeinstellungen und Geisteshaltungen.

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