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Donnerstag18 Juli 2019

Besondere Formalitäten und Aktienbesitzer

Eigneraktien

Besitzeraktien lauten keineswegs auf den Namen, statt dessen auf den entsprechenden Inhaber. Bei Eigneraktien ist ein Eigentumsaustausch ohne besondere Formalitäten möglich.

Namensaktien

Namensaktien werden prinzipiell auf den Namen des Aktienbesitzers in das Aktienbuch der AG eingetragen.

Hierbei werden Name, Geburtsdatum, Anschrift und Menge der gehaltenen Aktien eingetragen, so dass der Firma der Kreis der Aktionäre namentlich bekannt ist.

Vis-à-vis der Organisation gelten lediglich die eingetragenen Personen als Aktionäre. Nur diese mögen folglich im Großen und Ganzen Aktionärsrechte selbst oder vermittels Bevollmächtigter wahrnehmen.

Jeder Shareholder mag von der Firma Auskunft über die zu seiner Person im Aktienregister eingetragenen Daten begehren. Mitteilungen zu Hauptversammlungen erhält der Anteilseigner im Großen und Ganzen unmittelbar von der Organisation.

Ein Aktionär ist keineswegs verpflichtet, sich in das Aktienbuch eintragen zu lassen. Er gilt hinterher aber gegenüber der Institution nicht als Anteilseigner, welches zur Folge hat, dass er weder Angaben von der Organisation noch eine Mitteilung zur Hauptversammlung erhält.

Damit verliert er gleichfalls sein Stimmrecht. Das Anrecht auf Zahlung der Dividende ist von der Eintragung im Aktienregister keineswegs dependent.

Dieser richtet sich nach dem Depotbestand, über den der Aktienbesitzer zum Stichtag (benannt: Ex-Tag) verfügt. Das Aktienbuch wird elektronisch geführt und fördert in Verkettung mit einem elektronischen Ausführungssystem gleichfalls der Umsetzung von Transaktionen, somit Käufen und Verkäufen.

Aktien müssen in der Bundesrepublik stets dann in Beschaffenheit von Namensaktien begeben werden, wenn der Nennbetrag nicht voll eingezahlt ist.

Die Mindesteinzahlungsquote liegt bei 25 %; übrige Zusatzzahlungen (Rest-, Teilzahlungen) können von der Gesellschaft beschlossen werden.

Vinkulierte Namensaktien: Als vinkulierte Namensaktien tituliert man Aktien, deren Transfer auf einen neuen Teilhaber darüber hinaus an die Affirmation der Gesellschaft gebunden ist.

Für die in Umlauf bringende Institution sind vinkulierte Namensaktien somit von Benefit, als sie die Übersicht über den Anteilseignerskreis behält. In der Bundesrepublik Deutschland kommen vinkulierte Namensaktien demgegenüber keineswegs vielerorts vor.

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