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Samstag19 Oktober 2019

Aktiengesellschaft und Inhaberaktien

Inhaberaktien

Inhaberaktien lauten keineswegs auf den Namen, sondern auf den jeweiligen Eigentümer. Bei Inhaberaktien ist ein Eigentumswandel ohne besondere Formalien machbar.

Namensaktien

Namensaktien werden grundlegend auf den Namen des Aktienbesitzers in das Aktienbuch der Aktiengesellschaft eingetragen.

Unterdies werden Name, Geburtsdatum, Adresse und Quantität der gehaltenen Aktien eingetragen, so dass der Firma der Kreis der Aktionäre namentlich vertraut ist.

Vis-à-vis der Gesellschaft gelten nur die eingetragenen Personen als Aktionäre. Lediglich diese können von daher grundsätzlich Aktionärsrechte selbst oder vermittels Bevollmächtigter wahrnehmen.

Jeder Aktienbesitzer kann von der Organisation Auskunft über die zu seiner Person im Aktienregister eingetragenen Informationen verlangen. Bekanntmachungen zu Hauptversammlungen erhält der Anteilseigner im Allgemeinen direkt von der Gesellschaft.

Ein Shareholder ist nicht verpflichtet, sich in das Aktienregister einpflegen zu lassen. Er gilt als nächstes aber gegenüber der Gesellschaft nicht als Anteilseigner, welches zur Folge hat, dass er weder Informationen von der Gesellschaft noch eine Einladung zur Hauptversammlung erhält. Angesichts dessen verliert er ebenso sein Stimmrecht.

Das Anrecht auf Zahlung der Gewinnanteile ist von der Eintragung im Aktienregister keinesfalls dependent. Dieser richtet sich nach dem Depotbestand, über den der Teilhaber zum Stichtag (so genannt: Ex-Tag) verfügt.

Das Aktienbuch wird elektronisch geführt und dient in Verbindung mit einem elektronischen Abwicklungssystem auch der Abwicklung von Transaktionen, mithin Käufen und Verkäufen.

Aktien sollen in der Bundesrepublik Deutschland stets dann in Beschaffenheit von Namensaktien ausgegeben werden, sowie der Nennbetrag nicht voll eingezahlt ist.

Die Mindesteinzahlungsquote liegt bei 25 %; weitere Zusatzzahlungen (Rest-, Abschlagszahlungen) mögen von der Institution beschlossen werden.

Vinkulierte Namensaktien: Als vinkulierte Namensaktien benennt man Aktien, deren Übergang auf einen neuen Aktionär weiters an die Befürwortung der Firma gebunden ist.

Für die auflegende Firma sind vinkulierte Namensaktien infolge dessen von Vorteil, als sie die Übersicht über den Anteilseignerskreis behält. In der Bundesrepublik kommen vinkulierte Namensaktien demgegenüber keineswegs mehrheitlich vor.

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