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Dienstag21 Mai 2019

Abwertung der Auslandswährung und die Währungsfährnis

Finanziers sind einem Währungsfährnis ausgesetzt, sobald sie auf ausländische Währung lautende Papiere halten und der zugrunde liegende Devisenkurs sinkt.

Vermittels der Wertsteigerung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die in Euro taxierten fremdstaatlichen Besitzspositionen an Wert.

Zum Kurswagnis landfremder Wertpapiere kommt im Zuge dessen das Währungsrisiko hinzu - auch sofern die Papiere an einer deutschen Effektenbörse in Euro gehandelt werden.

Gleichfalls sind die Investor dem Währungswagnis bei sonstigen Fremdwährungsdispositionen wie beispielsweise Tages- oder Termingeldern in fremdländischer Währung ausgesetzt.

Einfluss auf den Devisenkurs eines Landes haben längerfristig-strukturelle Faktoren wie Preissteigerungstrends der entsprechenden Volkswirtschaften, Leistungsfähigkeitsunterschiede, längerfristige Entwicklungen der Nettowährungsreserven und -Verbindlichkeiten und permanente Trends in der Verknüpfung zwischen Export- und Importpreisen. Selbige Faktoren bestimmen die langfristige Entwicklung der Währungsrelationen.

Wiederkehrende Einflussfaktoren können mittelfristig Abweichungen des Wechselkurses von der langfristigen Equilibriumsrelation leisten.

Im Zuge dessen können sich ansehnliche Fluktuationen in beide Richtungen resultieren, die teilweise über eine längere Spanne dominieren.

Diese mittelfristigen Neigungen werden bspw. von der Weiterentwicklung realer Zinsabweichungen, Handels- und Leistungsbilanzzahlen oder geld- und fiskalpolitischen Resolutionen gelenkt.

Ebenfalls kurzfristige Kriterien wie zeitgerechte Marktmeinungen, bewaffnete Auseinandersetzungen oder andere politische Konflikte mögen sowohl Kursniveau als ferner Liquidität im Kommerz bestimmter Währungen beeinflussen.

Ist die weltpolitische Gesamtlage unter Spannung, profitieren hiervon meist Währungen, welche als außergewöhnlich ungefährdet gelten (Safe-Haven-Begründung).

Als Investor sollten Sie dem Währungsstandpunkt besondere Vigilanz dedizieren:

Denn die Währungsentwicklung mag einen machbaren Renditevorsprung rapide aufzehren und die erzielte Verdienstspanne so stark beeinträchtigen, dass im Nachhinein betrachtet, die Disposition in der Heimatwährung nützlicher gewesen wäre.

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