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Montag18 Dezember 2017

Leistung und Reaktionszeit

Die Auswirkungen des Alters für sich auf die wechselvollen psychischen Funktionen sind unterschiedlich: Die Sinnesrezeption wird unterlegener, Reaktionszeiten

und Psychomotorik werden langsamer, Merkfähigkeit wie noch die Erinnerungen aus jüngerer Zeit etwas nachlassen, bei simultaner Erhaltung dergleichen von vor früheren Zeiten.

Die Intelligenzleistung nimmt keinesfalls linear ab, statt dessen ist entscheidend abhängig vom Gesundheitsstatus, von der Ausgangsintelligenz, der Schulbildung wie noch den Praxismöglichkeiten während des ganzen Lebens, wie z. B. in der beruflichen Beschäftigung.

Alterskennzeichnende Charakterveränderungen beim gesund Menschen konnten bis in diesen Tagen keinesfalls nachgewiesen werden.

Reduzierung der Regsamkeit ebenso wie Hang zu rigidem Verhalten sind zwar üblich, sind indessen oft auf weitere Faktoren wie zum Beispiel Nachlassen der Intelligenz, Verlangsamung der Psychomotorik usw. zurückzuführen.

Allgemein gilt: Je besser es gelingt, den einstigen Rührigkeitsstil im Alter aufrechterhalten, desto befriedigter und ausgefüllter sind die Menschen höheren Alters.

Das Verhalten der Umwelt zu den älteren Menschen hat maßgeblich Einfluss darauf, ob die Charakterentwicklungen sichtbar werden. Wichtig für den praktischen Interaktionsspielraum sind die folgenden Leitsätze:

Die alte Person tunlichst so nehmen, wie er ist, als Individuum mit eigener, oftmals umwindender Realisierung.

Tunlichst marginal ändern, den alten Menschen keinesfalls entwurzeln, statt dessen miteinbeziehen.

Beileibe nicht zur Untätigkeit verurteilen, stattdessen, die Möglichkeiten stimulieren, insoweit vorliegend.

Zuhören, auf die alten Menschen sowie ihre charakteristischen Probleme eingehen.

Psychische Krankheiten kommen im Alter doppelt bis dreimal häufiger vor denn in jüngeren Jahren. Am meisten sind reaktive Beeinträchtigungen auf ungünstige Umweltgeschehnisse, wie beispielsweise Verlust des Ehepartners, Pensionierung.

Daneben sind auch Wahnbefindlichkeiten im Alter verbreitet. Charakteristisch altersverbunden sind die Hirnerkrankungn, wie etwa Demenz, mit den bezeichnenden Gegebenheiten von Gedächtnisverfall, Gefühlsbewegungslabilität und Intelligenzzerfall.

Bei allen psychischen Erkrankungen von Alten existiert die Option einer zustimmenden Beeinflussung mithilfe ärztlicher und medikamentöser Behandlung.

Bei nicht schaffbarem direkten Einfluss auf das Leiden existiert meistens die Option, eine zustimmende Reaktion infolge optimaler Gestaltung der sozialen Umgebung zu vollenden.

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