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Freitag18 August 2017

Das Altern-Biologisches Altern

Reaktionsfähigkeit und Kurzzeitgedächtnis nehmen mit forgeschrittenem Alter verhältnismäßig ab. Die Intensität dieser Leistungsreduzierung wird gleichwohl wie im Zuge intellektueller Befähigungen von der Praxis,

von der soziowirtschaftlichen ebenso wie der gesundheitlichen Situation des Menschen überlagert. Häufig sind selbige Aspekte ebenso in diesem Zusammenhang wirksamer als das chronologische Lebensalter.

Die kreative Gestaltungskraft erfährt vermittels des Alters keine pauschale Verminderung, der Schaffensdrang mag mithin bis ins hohe Alter erhalten bleiben.

Erwachsene lernen keinesfalls schlechter, stattdessen anders denn jüngere Menschen. Elementar ist, daß neue Einsichten an schon erworbenem Wissen anknüpft, daß die Lerngeschwindigkeit individuell geformt und der Eigenständigkeit ein tunlichst großer Freiraum vorgegeben wird.

Generell ist zu bemerken: Das Erwachsenenlebensalter ist das Alter, das bisherig entwicklungspsychologisch kaum aufgeklärt wurde. Generell verbindliche, für alle Erwachsenen zweifelsfreie Attribute gibt es zu dieser Gelegenheit kaum.

Die individuellen Verschiedenartigkeiten sind beherrschender als bei irgendeiner vorangegangenen Lebensaltersgruppe. Deswegen kann man wohl eher nicht mehr, denn Geneigtheiten herausarbeiten.

Das Lebensalter ist  eine Lebensphase mit einer eigenen Fortentwicklungsenergie: Der an Alter zunehmende Mensch soll sich in hohem Ausmaß physischen, seelischen sowie sozialen Variationen seiner Umwelt akkommodieren.

Das biologische Altern mag als Begrenzung der Anpassungsfähigkeit des Wesens beschrieben werden. Gewichtig ist freilich, daß keineswegs jegliche Organe genauso rasch altern wie auch daß ansehnliche individuelle Divergenzen unter den einzelnen Menschen bestehen. Der Ablauf des biologischen Alterns ist bedingt durch die Erbanlage wie auch in erster Linie ferner von der Lebensführung.

Die Stellung alter Menschen in unserer Gesellschaft trägt gutenteils Minoritätskennzeichen: Die Alten leben lokal abgetrennt, ihnen wird marginal Wertschätzung attribuiert ebenso wie beziehen im öffentlichen Interesse eine einzig untergeordnete Positionierung ebenso wie dieses, wenngleich sie zahlenmäßig und anteilsmäßig einen stetig größeren Bestandteil der Gesamtbevölkerung ausmachen.

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