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Samstag29 April 2017

Effekt des Lebensalters und Reifungsprozess

Die Anfrage nach den besonderen Attributen des Erwachsenenlebensalters im Vergleich z. B. zum Jugendalter und zum Alter keineswegs bequem zu beantworten ist.

Unterschiedliche Anschauungen stellen teils verschiedene Befunde und mitunter gar Kontradiktionen. Festzustellen ist:

Es gibt keine lebensabschnittsmäßige Bestimmung des benannten Erwachsenenlebensalters, meistens ist die Phase von 20 oder 22 bis 60 oder 65 Jahren adressiert.

Eine Vergegenwärtigung des Erwachsenenlebensalters ist ausschließlich dann in vertretbarer Weise ausführbar, falls wir diese Lebensabschnittsspanne als Komponente eines gesamten Lebenslaufs besehen, der seine entscheidenden Bestimmungsgrößen aus dem bereits gelebten Leben und den Einflüssen, denen dasjenige Leben unterlag, erfahren hat.

Zusätzliche wichtige Determinanten sind: die allgemeine augenblickliche Begebenheit, Einkommen, Berufstätigkeit, Familienstand et cetera Die Effekte der Aspekte ist folgenschwerer als die innen entstehenden Reifungsprozesse sowie der der Effekt des Lebensalters in Jahren.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Subjekten dieser Gruppe sind größer denn in einem vorangegangenen Lebensalter; demnach ein weiterer Grund für die verwickelte Beleuchtbarkeit der Erwachsenen als Gruppierung.

Eine Phasenlehrmeinung der humanen Vita, die innen entstehende Fortentwicklungsverläufe zum kritischen Kriterium nimmt, entspricht bei weitem nicht den augenblicklich sicheren Kenntnissen. Weder die Unterscheidung einzelner Entwicklungsphasen noch deren Beschreibung sind sicher und unstrittig ausführbar.

Dieses gilt zusätzlich für Krisen, die nach manchen Ansätzen die Transition von einer Phase zur anderen kennzeichnen.

Es gibt keine unumgänglichen Krisen in der Dynamik des Erwachsenen. Zudem haben Krisen eher in der seelischen und sozialen oder gesundheitlichen Lage eines Menschen ihre Bekräftigung als in innen entstehenden Prozessen.

Korrespondierend unzulänglich wie die Phasenlehre ist das Konzept, die von so genannten Wandelphasen ausgeht. Wohl meidt er die wesentliche Beziehung zu von innen kommenden Prozessen, doch kann zudem er zu gewissen Strukturen führen, die der Individualität des Lebens keinesfalls gerecht werden.

Wandelphasen, wie z. B. das Klimakterium oder die Pensionierung, werden ziemlich unterschiedlich und mit ausgeprägt individuellen Hervorhebungen erlebt als darüber hinaus umgesetzt.

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