Aktuelle Seite: Home Erwachsenenentwicklung Faktoren-Reifungsprozess

Dienstag28 Februar 2017

Faktoren-Reifungsprozess

Die Frage nach den besonderen Spezifika des Erwachsenenalters im Vergleich etwa zum Jugendalter und zum Alter keineswegs mühelos zu beantworten ist.

Verschiedene Blickwinkel stellen teils unterschiedliche Ergebnisse und vereinzelt überhaupt Gegensätzlichkeiten. Manifestierbar ist: Es gibt keine lebensaltersmäßige Bestimmung des benannten Erwachsenenlebensalters, in der Regel ist die Phase von 20 oder 22 bis 60 oder 65 Jahren adressiert.

Eine Erkenntnis des Erwachsenenalters ist nur dann in vertretbarer Weise möglich, für den Fall, dass wir diese Lebensabschnittsspanne als Baustein eines gesamten Lebenslaufs evaluieren, der seine elementaren Determinanten aus dem bereits gelebten Leben und den Wirkungen, denen dasjenige Leben unterlag, empfangen hat.

Zusätzliche wichtige Determinanten sind: die allgemeine momentane Lebenslage, Einkommen, Berufstätigkeit, Familienstand et cetera Die Bedeutung der Faktoren ist folgenschwerer wie die von innen kommenden Reifungsprozesse wie auch der die Bedeutung des Lebensalters in Jahren.

Die Verschiedenheiten zwischen den einzelnen Personen dieser Gruppe sind größer wie in einem vorigen Lebensabschnitt; infolgedessen ein weiterer Anstoß für die schwierige Darlegung der Erwachsenen als Elementgruppe.

Eine Phasenlehre der humanen Biografie, welche endogene Fortentwicklungsverläufe zum kritischen Kriterium nimmt, entspricht keineswegs den derzeitig sicheren Kenntnissen. Weder die Unterscheidung einzelner Entwicklungsstufen noch deren Beschreibung sind sicher und unstreitig möglich.

Dieses gilt außerdem für Krisen, welche nach diversen Ansätzen den Wandel von einer Phase zur anderen markieren. Es gibt keine unumgänglichen Krisen in der Fortentwicklung des Erwachsenen.

Ansonsten haben Krisen den Umständen entsprechend in der psychischen und sozialen oder gesundheitlichen Situation eines Menschen ihre Prämisse als in endogenen Prozessen.

Entsprechend nicht ausreichend wie die Phasenlehre ist die Herangehensweise, die von geheißenen Wandlungsphasen ausgeht. Wohl scheut er die wesentliche Beziehung zu innen entstehenden Prozessen, doch mag ebenso er zu gewissen Gefügen führen, die der Einzigartigkeit des Lebens nicht gerecht werden.

Übergangsphasen, wie zum Beispiel die Wechseljahre oder die Pensionierung, werden überaus unterschiedlich und mit deutlich individuellen Akzenten erlebt als auch umgesetzt.

About Us

Powered by SkillZone

Breadcrumbs

Aktuelle Seite: Home Erwachsenenentwicklung Faktoren-Reifungsprozess