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Sonntag26 Februar 2017

Etappen-Loslösung des Denkens

Die Fortentwicklung der Intelligenz ist komplex. Sie hat ihre Grundlage in den senso-motorischen Erfahrungen des zweiten Lebensjahres: Das Kind lernt infolge Hantieren,

Beobachtung und Erleben die Dinge in ihrer Auswirkungsweise und Nutzbarkeit kennen. Es registriert Beziehungen bei den Dingen und testet sie: Von elementarem Interesse ist das ' Ineinander ' und ' Aufeinander '.

Das Auffassungsvermögen zu Bildern gestaltet sich früh. Zuerst werden Bilder zwar für reale Objekte gehalten, in Etappen, mit so etwa zwei Jahren, entdeckt das Kind allerdings den Unterschied zwischen Bild und Realität und kann mit der Zeit diffizilere Bildinhalte erkennen, und selbst Bilder folgen deuten, bei annähernd 5 Altersjahren.

Die sensomotorischen Erlebnisse sind die Grundvoraussetzung der sprachlichen, ungegenständlichen Intelligenz. Ein wesentliches Kennzeichen der Intelligenzrealisierung im Vorschulalter ist die Kompetenz, Korrektur allmählich vermittels geistiger Antizipation auf der Vorstellungsebene nachzugehen.

Sobald die Sprache gebührend beherrscht wird, tritt als erhebliches Spezifikum die Begriffsbildung hinzu. Im zweiten Lebensjahr bilden sich erst einmal übergreifende Verallgemeinerungen, infolge dessen ein bestimmtes Charakteristikum hergeleitet wird.

Mit zunehmender Abgrenzung werden darauffolgend die Individualnotationen gebildet, wie noch darauffolgend die Gattungsbegriffe. In Etappen gelingt dergestalt die Loslösung des Denkens von reellen Sachvorstellungen.

Was für eine ansehnliche Intelligenzleistung die Begriffsausbildung darstellt, beweist der Fakt, daß erst beginnend mit drei Jahren die ersten, auf Wahrnehmungskennzeichen beruhenden Gattungsnotationen, die so geheißene perzeptuelle Begriffsbildung, gebildet werden mögen.

Begriffe zufolge von Beziehungen aus dem eigenen Erlebensbereich, gleichsetzende Begriffs entstehung, sind erst mit etwa fünf Jahren realisierbar. Zwischen guter Intelligenzleistung wie auch hoher Wahrnehmungsdistinktion ist eine klare bestätigende Verknüpfung.

Das Probieren der Auffassungsgabe im Kleinkindalter ist im Allgemeinen realisierbar. Die Probenbedingungen müssen indes vollkommen sein, um zu passenden Ergebnissen zu gelangen.

Die vorhersagende Bedeutung von solchen Probenresultaten ist sehr begrenzt. Die Implementierung von Untersuchungen in diesem frühen Lebensalter ist aufgrund dessen zuallererst dann angezeigt, falls eine Fehlweiterentwicklung abgeschätzt wird.

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