Aktuelle Seite: Home 2.-6. Jahr Kognitive Spielerisches Handeln des kleinen Individuums

Freitag18 August 2017

Spielerisches Handeln des kleinen Individuums

Spiel und spielerisches Handeln ist kennzeichnendes Gebaren des kleinen Individuums. Es lernt demzufolge, sich in seiner Umgebung zu verständigen, mit Substanzen und Objekten umzugehen, eigene Anschauungen werkschaffend zu effektuieren und persönlich Erlebtes zu verarbeiten.

Zum Auftakt ist das Spiel ganz und gar zweckfrei, nach und nach werden aber unentwegt prägnanter bestimmte Ziele angezielt. Ebenfalls die zeitliche Auseinandersetzung mit einem Spielende nimmt mit zunehmendem Alter zu.

Wissbegierde und Funktionsverlangen sind die aktivierenden Kräfte des kindhaften Spiels. Charakteristisch ist derbei vor allem zum Start der rasche Wandel von Anspannung und Lösung.

Das Spiel verbringt das Kind in eine prägnante Auseinandersetzung mit den Wirklichkeiten der sozialen Umgebung. Erstmal adaptiert es die Sachen an seinen Bedürfnissen und Wünschen an (Anpassung), späterhin erwacht die Neugierde an den Dingen, wie sie fassbar sind, und sie werden adaptier (Anpassung).

Funktions- und Untersuchungsspiele sind im ersten Altersjahr material-ungenau, vom 2. Altersjahr an material-spezifisch. Die Sachen werden nunmehr auf ihre wirklichen Attribute hin exploriert. Weiterhin steht hingegen das Tun im Vordergrund.

Werkleistendes Spiel: Erst auf dieser Ebene rückt das "Werk", das Erzeugnis in den Blickpunkt des Interesses. Nunmehrig wird das Erzeugnis  bezeichnet und bewußt intendiert, das Konzept wird zum Ergebnis geführt, und das Finitum ist als Implementation des Planes zu erkennen.

Der Austausch von Tension und Lösung wird langsamer, Achtsamkeit, Durchhaltevermögen und Fokussierung nehmen zu.

Voraussetzung für die Realisierung des werkleistenden Spiels ist passendes Spielmaterial, Raum und Ruhe zum Spielen und die Anerkennung des Erwachsenen. Die intuitive Aktivität des Kindes sollte weder mittels widriger Kritik noch mit Hilfe importunen Materials eingeengt werden.

Rollen- oder Wunschvorstellungsspiel: In diesem Fall wiederholt das Kind Erlebtes mit Hilfe separat gestalteter, symbolische Illustration (kennzeichnend für das Lebensalter von 2 -4 Jahren). Sämtliche Dinge mögen alles repräsentieren; über ihren Nutzen im Spiel entscheidet die Einbildungskraft und der Einfallsreichtum des Kindes.

About Us

Powered by SkillZone

Breadcrumbs

Aktuelle Seite: Home 2.-6. Jahr Kognitive Spielerisches Handeln des kleinen Individuums