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Samstag25 März 2017

Rückschläge und Leistungsanreize

Bewegungsloses mag lebendig werden, die eigene Individualität sowie fremde Individuen können Rollen übernehmen. Das Gebaren der Rollenperson wird kopiert.

Der Tun-als-ob-Charakter ist dem Kind in diesem Zusammenhang durchgehend gegenwärtig.

Das Rollenspiel erfüllt eine große Anzahl Bedürfnisse. Es ist für das Kind an erster Stelle eine Verbindung zur Wirklichkeit und katalysiert, vielschichtige Erlebnisse zu verarbeiten, auf gewisse Weise die Welt zu besetzen.

Ebenso wird das Rollenspiel häufig genauso zur Verringerung psychischer Spannungen verwendet, infolge dessen dass es Balance für unreizvolle Erlebnisse schafft, sowie Aggressionen abströmen lässt, nicht saturierte Wünsche in spielerischer Gestalt vornimmt und anhand Iteration von angstbelegten Situationen als Auflösung wirkt. Diese Besonderheit des Rollenschauspiels wird in der Psychologie wissentlich angewendet.

Das Rollenschauspiel klingt mit dem Zerfall des Anthropomorphismus und Selbstzentrismus und der vermehrten Wirklichkeitsbetrachtung in den ersten Jahren in der Schule ab. Bevor es verfliegt, durchlebt es eine Entwicklungsstufe der Sozialisierung, dadurch dass gebräuchliche Rollen in der Gesellschaftsgruppe ausgelebt werden (5 - sieben Jahre).

Sämtliche spontanen Kinderspiele beherbergen viele Lernmöglichkeiten; vor allem wichtig sind die Besorgung einer Arbeitshaltung (Zähigkeit, Konzentration, gezielte Observation und Qualitätsgefühl) sowie die Übung affektiver Erlebnisbefähigung und zu einem späteren Zeitpunkt die Adaptation an  das Nebeneinanderbestehen in der Peergruppe.

Beträchtlich für das Hineinwachsen des Kindes in unserer Gesellschaft ist der Leistungsanreiz, und entwickelt sich während des 5. Altersjahres. Eine vorherige Dynamikstufe ist das Regelspiel und ebenso die Entgegnung des Kindes auf Gelingen bzw. Niederlagee in der Wettbewerbssituation.

Rückschläge sind in solchem Lebensalter eine ausgeprägte Belastung und wird noch dazu bis ins Schulalter als Prestigeeinbuße erfahren. Die Leistungsmotivation ist bedingt von Zielen, welche das Kind sich bestimmt (Aspirationsniveau) sowie von der Zuversicht in eigenen Begabungen.

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