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Donnerstag19 Januar 2017

Realitätszuwendung

Bewegungsloses kann lebend werden, die eigene Individualität wie auch fremde Menschen mögen Rollen übernehmen. Das Benehmen der Rollenperson wird persifliert.

Der Tun-als-ob-Charakter ist dem Kind derbei fortwährend gegenwärtig.

Das Rollenspiel erfüllt eine Vielzahl Bedürfnisse. Es ist für das Kind erst einmal eine Brücke zur Realität und begünstigt, facettenreiche Erfahrungen zu verarbeiten, auf gewisse Weise die Welt zu okkupieren.

Ebenso wird das Rollenspiel des Öfteren ferner zur Reduzierung mentaler Spannungen verwendet, infolge dessen dass es Ausgleich für unattraktive Erlebnisse schafft, wie auch Aggressionen ablaufen lässt, unbefriedigte Wünsche in spielerischer Fasson ausführt und anhand Repetition von angstflankierten Situationen als Katharsis wirkt. Ebendiese Funktion des Rollenspiels wird in der Psychoanalytische Praxis gezielt angewendet.

Das Rollendrama ebbt mit dem Rückbau des Anthropomorphismus und Egozentrismus sowie der steigernden Realitätszuwendung in den ersten Bildungsstätte ab. Bevor es entschwindet, durchläuft es eine Phase der Sozialisierung, dadurch dass traditionelle Rollen in der Gruppe gespielt werden (fünf - 7 Jahre).

Allesamt spontanen Kinderspiele enthalten eine Menge Lernmöglichkeiten; namentlich gewichtig sind die Erwerbung einer Arbeitsgesinnung (Durchhaltevermögen, Fokussierung, gezielte Untersuchung und Qualitätsgefühl) wie auch die Übung gefühlsmäßiger Erlebnistauglichkeit und später die Anpassung an  das Nebeneinanderbestehen in der Gruppe.

Deutlich für das Aufwachsen des Kindes in unserer Sozialstruktur ist die Leistungsanregung, und entfaltet sich während des fünften Lebensjahres. Eine vorherige Reifungstufe ist das Regelspiel und überdies die Reaktion des Kindes auf Erfolg beziehungsweise Misserfolg in der Konkurrenzsituation.

Fehlschläge sind in solchem Alter eine ausgeprägte Belastung und wird noch dazu bis ins Schullebensalter als Imageschaden durchlebt. Die Leistungsanregung ist bedingt von Zielen, die das Kind sich gebt (Aspirationsebene) und überdies vom Vertrauen in eigenen Eignungen.

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