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Dienstag17 Oktober 2017

Der Als-ob-Charakter ist dem Kind stets bewusst

Unbelebtes kann lebendig werden, die eigene Individualität oder fremde Individuen mögen Rollen übernehmen. Das Verhalten der Rollenperson wird persifliert. Der Als-ob-Charakter ist dem Kind dabei stets bewusst.

Das Rollenspiel erfüllt viele Bedürfnisse. Es ist für das Kind erstmal eine Anbindung zur Wirklichkeit und begünstigt, facettenreiche Erfahrungen zu verarbeiten, auf gewisse Weise die Welt zu besetzen.

Desgleichen wird das Rollendrama zumeist nicht zuletzt zur Reduzierung seelischer Spannungen verwendet, dadurch dass es Kompensation für unlustvolle Erlebnisse schafft, wie noch Aggressionen abströmen lässt, nicht saturierte Wünsche in erleichterter Gestalt realisiert und vermöge Iteration von angstbegleitenden Lebenslagen als Ausgang wirkt. Ebendiese Funktionalität des Rollendramas wird in der Seelenkunde spezifisch angewendet.

Das Rollenschauspiel ebbt mit dem Zerfall des Anthropomorphismus und Selbstzentrismus sowie der zunehmenden Realitätszuwendung in den ersten Schuljahren ab. Ehe es verfliegt, erfährt es eine Periode der Sozialisierung, dadurch dass tradierte Rollen in der Gruppierung gespielt werden (fünf - 7 Jahre).

Jegliche spontanen Kinderspiele beherbergen eine Vielzahl Lernmöglichkeiten; namentlich bedeutend sind die Akquisition einer Arbeitsmanier (Zähigkeit, Konzentration, gezielte Untersuchung und Konsistenzgefühl) wie noch die Praxis affektiver Erlebnisbegabung und zu einem späteren Zeitpunkt die Adaptation an die Koexistenz in der Gesellschaftsgruppe.

Maßgeblich für das Gedeihen des Kindes in unserer Gesellschaftssystem ist die Leistungsmotivierung, und realisiert sich im Laufe des 5. Altersjahres. Eine vorangehende Evolutionstufe ist das Regelspiel ebenso wie die Responsion des Kindes auf Erfolge beziehungsweise Fehlschläge in der Rivalitätssituation.

Niederlagen sind in solchem Lebensalter eine deutliche Bürde und wird mehr noch bis ins Schullebensalter als Ansehensdefizit durchlebt. Solche Leistungsstimulation ist gepaart mit Zielen, die das Kind sich gebt (Aspirationslevel) wie auch vom Glauben an eigenen Begabungen.

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