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Freitag23 Juni 2017

Identifikation und emotionelle Erwiderung-Schulkind

Zutritt zu den emotionellen Erwiderungen des Schulkindes geben Untersuchungen (das Schulkind ist sprachlich schließlich reichlich gewandt er als das kleine Kind), textuale Aussagen und Zeichnungen, hinterher ebenfalls Persönlichkeitsuntersuchungen und soziometrische Prozeduren.

Prägnant für die emotionale Realisierung des Schulkindes ist die kumulative Wahrnehmung der eigenen Emotionen und eine stärkere Sachbezogenheit (zu Menschen, Geschehnissen usw.).

Gefühle können nunmehrig mündlich, nicht mehr vornehmlich mimisch artikuliert werden. Einen beeindruckend großen Raum nehmen Beklommenheits- und Unlustgefühle im Erleben des Schulkindes ein.

Am wichtigsten ist mutmaßlich die Schulangst. Sie ist bei Mädchen öfter denn bei Jungen, bei jüngeren Kindern häufiger als bei älteren, bei minder vernünftigen öfters als bei intelligenten zu entdecken;

außerordentlich gängig ist sie bei den Unterschichtkindern und in Verknüpfung mit minimaler Schulleistung.

Sie wird vermittels eines bevormundenden Führungsstils des Lehrers, vermittels einer strengen Neigung der Eltern und mittels des Leistungsdrucks der Schule initiiert. Methodische Ermunterung trägt reichlich zur Regression bei.

Aber gleichfalls paradoxe Ängste (vor der Dunkelheit, vor Geistern usw.) und Beklemmungen vor dem Tod treten zutage.

Sie stehen wahrscheinlich in enger Wechselbeziehung mit Schuldgefühlen des Kindes vis-à-vis nicht oder seiner Anschauung nach nicht zufriedenstellend eingehaltenen Erwartungen der Erziehungsberechtigten, die es seit dem Zeitpunkt zeitigster Kindheit her internalisiert hat.

Im Schulkindlebensalter wird die eigene Geschlechtsrolle verinnerlicht; das Auftreten, die Neugierde und ferner die intellektuellen Wirkungen bekommen nunmehr eine den sozialen Direktiven über das Rollenbild dazugehörende Richtung (Mädchen üben sich eher in musischer Richtung, Jungen formen technische Interessen;

Mädchen sind adaptationsbereiter, Jungen aggressiver und so weiter). Die Identifikation mit der Geschlechtsrolle erfolgt erstmal über den gleichgeschlechtlichen Elternteil, hernach auch über die Identifikation mit anderen Bezugspersonen (Lehrer, Idole und so weiter).

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