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Samstag21 Januar 2017

Funktionalitäts- und Erprobungsspiele-Fantasie 2.-6. Lebensjahr

Spiel und spielerisches Wirken ist charakteristisches Handeln des kleinen Kindes. Es lernt dadurch, sich in seiner sozialen Umgebung auszurichten, mit Materialien und Gegenständen umzugehen, eigene Inspirationen werkbewerkstelligend zu realisieren und subjektiv Erlebtes umzusetzen.

Zum Start ist das Spiel gänzlich zweckfrei, sukzessiv werden aber ständig konzentrierter bestimmte Ziele angezielt. Ebenfalls die zeitliche Kontroverse mit einem Spielergebnis nimmt mit zunehmendem Alter zu.

Wissensdurst und Funktionstrieb sind die vitalisierenden Kräfte des kindlichen Spiels. Kennzeichnend ist hierbei vor allem zum Start der rasche Wechsel von Spannung und Lösung.

Das Spiel befördert das Kind in eine intensive Auseinandersetzung mit den Realitäten der sozialen Umgebung.

Zuallererst gleicht es die Sachen an seinen Bedürfnissen und Wünschen an (Anpassung), darauffolgend erwacht die Neugier an den Dingen, wie sie gegenständlich sind, und sie werden adjustier (Anpassung).

Funktionalitäts- und Erprobungsspiele sind im ersten Lebensjahr stoff-unpräzise, vom 2. Altersjahr an material-spezifisch.

Die Sachen werden nachgerade auf ihre reellen Spezifika hin erforscht. Immer noch steht aber das Tun zuvorderst.

Werkerwirkendes Spiel: Erst auf dieser Ebene steht das "Machwerk", das Produkt in den Fokus des Interesses.

Jetzt wird das Produkt  tituliert und bewußt wohl überlegt, das Konzept wird zum Ergebnis geführt, und das Resultat ist als Realisierung des Planes zu entdecken.

Der Wandel von Gespanntheit und Lösung wird langsamer, Fixation, Geduld und Konzentration steigen.

Bedingung für die Fortentwicklung des werkschaffenden Spiels ist geeignetes Spielmaterial, Raum und Ruhe zum Spielen und die Anerkennung des Erwachsenen.

Die unüberlegte Tätigkeit des Kindes sollte weder vermöge unguter Kritik noch mittels ungünstigen Materials eingeengt werden.

Rollen- oder Wunschvorstellungsspiel: In diesem Zusammenhang reproduziert das Kind Erlebtes mittels separat gestalteter, symbolische Illustration (markant für das Alter von 2 -4 Jahren).

Alle Objekte mögen jegliches bezeichnen; über ihren Sinngehalt im Spiel entscheidet die Fantasie und der Erfindungsreichtum des Kindes.

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